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Impfen gegen Covid-19 bei einer CED

Nach meinem Darmriss habe ich viele Monate gebraucht, bis ich endlich wieder ein gut funktionierendes Immunsystem hatte.

Nun haben wir einen neuen Virus und da ist auch bei mir die Verunsicherung schon da, wenn es um das Thema impfen geht.

Dieses Thema spaltet die Gemüter im Internet, daher will ich gleich für mich hier klar stellen:

Es geht für mich nicht um die Frage "ob", sondern um die Frage "was" und ich möchte gerne verstehen, was ich da verabreicht bekomme und wie es funktioniert.

In meiner langen Krankheitsphase habe ich für mich verstanden, wie wichtig es ist, sich selbst zu informieren und nicht einfach nur den Arm auszustrecken.

Doch wo kann ich mich am besten informieren ohne mich gleich mit Aluhutträgern auseinandersetzen zu müssen?


An dieser Stelle bin ich mal wieder einfach froh, dass es den DCCV e.v. gibt, denn da wird das Thema sofort im Bezug mit einer CED aufgeführt. Das hilft gleich ungemein.


Auf der Seite vom DCCV gibt es einen Leitfaden mit Informationen für Menschen mit CED und dem Coronavirus Sars-CoV-2. Diese Seiten werden regelmäßig aktualisiert und sind so bei neuen Erkenntnissen immer aktuell.

Natürlich wird dort auch die Notwendigkeit und Wichtigkeit des Einhaltens der Hygieneregeln beschrieben, aber was ist denn, wenn ich mich gerade in der Einnahme eines immunsuppremierenden Medikaments befinde?

Da ist die Verunsicherung doch gleich viel Größer und ich erlebe in meiner Arbeit immer wieder, dass Menschen ohne Absprache mit den Ärzten, ihre Medikamente aus Angst einfach absetzen.

Hier weist der DCCV daraufhin, dass es keine Aussprache einer Kontraindikation für Menschen mit Immunsuppression gibt, es könne jedoch sein, dass die Wirkung eines Impfstoffes bei Menschen mit einer Immunschwäche und Immunsuppression geringer ist.

Wir alle sind also auf das Beratungsgespräch vor der Impfung wirklich angewiesen und wieder einmal zeigt sich für mich, wie wichtig ein gutes Verhältnis zu seinem Arzt ist.


Ich weiss nicht wie es Dir geht, aber ich selbst empfand es sehr schwer, mich in den sozialen Netzwerken über die Unterschiede der Impfstoffe zu informieren. Auch hier half mir die Seite des DCCV wieder weiter. Hier wird ausführlich darüber aufgeklärt, wie funktioniert eigentlich ein mRNA-Impfstoff und wo sind die Unterschiede zu einem Vektorimpfstoff?


Ich bin immer ein großer Fan einer bildlichen Sprache, da ich ein sehr visueller Typ bin und so hat mich dieses Video vom großartigen Martin Moder ebenfalls gut informiert, denn da ging er der Frage nach: Warum die RNA-Impfung dein Erbgut nicht verändert.

Der DCCV schreibt da auch drüber, aber an dieser Stelle fand ich dieses Video nochmal tiefgründiger.

Ich tendiere für mich zu einem mRNA-Impfstoff, dennoch machen mir derzeit die Berichte über anaphylaktische Reaktionen nach einer Impfung schon Sorgen und ich hoffe, das wir darüber demnächst noch mehr informiert werden. Ich selbst habe jetzt keine nennenswerten Allergien, aber reicht Heuschnupfen da nicht schon aus?

Im übrigen geht im Internet gerne die Nachricht herum, dass der Impfstoff Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit habe. Die DCCV schreibt dazu:

"Die Fruchtbarkeit und Schwangerschaft sowie Auswirkung auf das Kind während und nach einer Schwangerschaft sind in Tierexperimenten untersucht worden. Dort wurde kein Einfluss des Impfstoffs beobachtet. Da die Daten in Bezug auf schwangere Frauen begrenzt sind, wird zum jetzigen Zeitpunkt empfohlen, die Impfung in Abwägung von Nutzen und Risiko durchzuführen."


Mein Fazit für mich:

Es gibt sehr gute Quellen, bei denen man sich gut und CED-spezifisch informieren kann.

Ich selbst bin der DCCV sehr dankbar für ihre Veröffentlichungen und auch jedem Wissenschaftler, der uns "Normalos" gut informiert.

Es bleibt abzuwarten, wie sich das Thema allergische Reaktionen weiter verhält und ich hoffe, dass man da noch weitgehendere Informationen erhält.



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