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Morbus Crohn und Corona - Meine Beobachtungen


Die Pandemie beherrscht uns nun schon ein paar Jahre und auch wenn ich selbst noch nicht diese Erkrankung hatte, so haben es inzwischen fast alle meiner Coachingteilnehmer*innen gehabt und auch bei zahlreichen Podcastgästen durfte ich den Krankheitsverlauf beobachten.

Aus den zahlreichen Gesprächen lässt sich doch eine ganze Menge ableiten und genau das möchte ich gerne hier mal mit Dir teilen.


Als erstes möchte ich Dir sagen, dass ich bisher keinen schweren Verlauf in meinem nahen Umfeld erlebt habe. Weder bei den Colitis Ulcerosa Betroffenen noch bei den Menschen mit Morbus Crohn. Ich finde, diese Nachricht macht schon mal Mut.


Im August 2020 veröffentlichte der Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten (BDI) auf der Seite "Internisten im Netz" diesen Artikel mit der Überschrift: "Covid -19 bei chronischen Darmerkrankungen". Darin heißt es: "„Leider informieren sich die Patienten im Allgemeinen nicht bei ihrem behandelnden Arzt oder bei Selbsthilfegruppen über das tatsächliche Infektions- und Erkrankungsrisiko, sondern eher in den Medien, bei Familienangehörigen oder Freunden und Bekannten“, so Stallmach. „Wir müssen daher aktiv auf unsere CED-Patienten zugehen, ihre möglichen Sorgen ansprechen und ihnen adäquate Informationen anbieten"“.

Und weiter: "Dabei ist zu betonen, dass 80% der Infektionen symptomlos oder mild verlaufen. Lediglich 20% der Patienten mit einer COVID-19-Infektion zeigen einen schweren Verlauf und bei diesen ist nur bei einem geringen Prozentsatz eine Beatmung und eine Behandlung auf der Intensivstation erforderlich."


Zum Zeitpunkt des Artikels gab es noch keine Impfangebote und unter dieser Berücksichtigung, stimmt der weitere Verlauf des Artikels mich persönlich nach drei Impfungen optimistisch.


Sehr umfangreiche und Aktuelle Informationen findest Du übrigens hier beim DCCV im FAQ


Nun aber zu meinen Beobachtungen:

Viele haben mir berichtet, dass sie erhöhte Entzündungswerte in ihren Blutproben hatten.

Dabei haben die meisten von einer höheren Darmaktivität berichtet, wenige sprachen von einem ermüdeten Darm.

Viele litten unter Durchfall und keiner aus meinem Umfeld an Verstopfung.

Grundsätzlich fühlten sich aber alle erschöpfter als sonst und brauchten mehr Ruhe.

Auch litten nicht alle unter Fieber, die meisten jedoch schon.


Zu beachten ist das, was für uns CED'ler sowieso schon gilt:

  • Bei CED als Vorerkrankung, immer den Kontakt mit dem Arzt halten

  • Elektrolyte aufrechterhalten. Im Anhang findest Du eine Podcastfolge aus der Reihe "Ich und mein Stoma" diese passt inhaltlich sehr gut, denn sie bietet Dir Sofortlösungen an. Ich verwende für meine Elektrolyte bei Durchfall Oralpädon

  • Viel trinken

  • Die Nährstoffe im Blick halten, hier meine Supplementenliste downloaden

  • Die Verbindung zum Körper halten, was brauchst Du gerade ganz besonders?

  • Der Körper heilt im Delta Gehirnwellenbereich also im (Tief-)Schlaf, daher gönne Deinem Körper viel Schlaf.

Vertrauen in seinen eigenen Körper und in sein Immunsystem zu haben ist auf der einen Seite sehr wichtig, das habe ich auch. Es ersetzt meiner Meinung nach jedoch nicht die ärztliche Behandlung, wenn es Dir nicht gut geht.

Ich bin und bleibe ein großer Freund davon, Dinge zu messen, sie auszuwerten und dann darauf angemessen zu reagieren.

*Die Links zu Amazon sind Affiliatelinks und Du musst nicht mehr Zahlen, unterstützt aber durch das nutzen der Links mich und meine Arbeit.

Vielen herzlichen Dank dafür!





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