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Warum meditierst Du überhaupt bei CED?


Ich hatte letztens ein Gespräch während eines Coachings, das mich nachhaltig beschäftigt hat.

Es ging um das Thema Meditation.

Es ging darum, dass diese Person morgens immer einen schweren Start in den Tag hatte und überhaupt nicht in die Energie gekommen ist.

Gemeinsam sind wir die morgendliche Routine mal durchgegangen.

Ich selbst halte Routinen gerade bei Morbus Crohn für notwendig, man sollte aber ganz genau schauen, was ich warum einsetze.

Diese Person hat dann in einem Nebensatz erwähnt, dass sie vor der Arbeit im Homeoffice 30 Minuten meditiert.

Ich habe gefragt: Warum machst Du das?

Die Antwort hat mich verblüfft: "Weil ich das irgendwo gehört habe, man soll das morgens machen".

Jetzt kann man wieder darüber reden, wie viel Einfluss eigentlich Content Creator haben.

Also auch irgendwie ich selbst ;-).

Aber ich möchte eher über die Frage reden: "Warum meditierst Du eigentlich?"

Was möchtest Du erreichen?

Möchtest Du Stress abbauen und die Gedanken pausieren lassen?

Möchtest Du Dich entspannen? Dann ist Meditation vielleicht wirklich die richtige Methode für Dich.

Doch willst Du Energie tanken, um stark in den Tag zu starten, dann ist die Meditation vielleicht für den Moment nicht die richtige Methode.

In diesem Gespräch haben wir einfach mal die Meditation gegen eine Musik und eine Atemtechnik von 3 Minuten ersetzt und bereits beim ersten Mal ausprobieren kam die Nachricht: "Es ist so unfassbar anders. Ich fühle mich viel fitter und bin heute viel besser in meinen Tag gestartet."


Es gibt einfach so viele wunderschöne Methoden und ich habe in den vielen Jahren meiner Coaching- und Beratungserfahrung selber Methoden entwickelt und ich liebe es, sie einzusetzen.

Doch die beste Methode ist immer die, die auch wirkt.

Hast Du mal mit einer Wasserpumpenzange ein Bild aufgehängt?

Ein Hammer ist da schon die bessere Wahl, oder?

Methoden wie Meditation, Sport, Bewegung etc. sind unsere Werkzeuge.

Mit dem besten Hammer bekommst Du einfach keine Schraube in den Dübel gedreht.

Wenn Du beim nächsten Mal wieder im Schneidersitz auf dem Boden sitzt und mit einer Meditation anfangen möchtest, dann stell Dir doch selbst bitte einmal die Frage: "Warum meditierst Du eigentlich jetzt?"

Lass mich dann gerne Deine Antwort wissen.


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