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Coaching als Wegweiser: Wie gezielte Unterstützung bei Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa helfen kann


Fast 500.000 Menschen in Deutschland leiden an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung, kurz CED genannt und ich bin eine Person davon.

Vor kurzem durfte ich bei Claudia Lehmkuhl zu Gast in einem Interview mit der „Digi & Health GmbH“ sein. Das ganze Gespräch findest Du als YouTube Video unter diesem Beitrag.


Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa sind so komplexe Krankheiten, für die es nicht mal eben eine einfache Lösung gibt. Genau das macht den Umgang für Betroffene mit den Symptomen auch oft so schwer. Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich mich mit acht Abszessen herumplagen musste. Jedes Jahr hatte ich eine Abszessoperation und meine Diagnose CED war noch in weiter Ferne. Ich nahm unglaublich an Gewicht ab und hatte nicht das Gefühl, dass ich medizinisch ernst genug genommen wurde.

Als ich dann 2018 meinen Darmriss bekam, den ich nur knapp überlebt hatte, hatte ich schließlich auch die Aufmerksamkeit, die ich mit meinem Krankheitsbild benötigte.


Ich bin ein leidenschaftlicher Sozialarbeiter und systemischer Coach von Beruf. Seit 2006 arbeite ich in der individuellen 1:1 Beratung und darf bei Menschen mit professionellen Methoden und Gesprächstechniken einen Unterschied bewirken.

Schnell war schon für mich im Krankenhaus klar, ich werde meine berufliche Expertise mit meinen persönlichen Erfahrungen kombinieren und Dienstleistungen anbieten, damit Menschen nicht solch lange Prozeduren durchleben müssen, wie ich das musste.


Ich habe meinen Weg mit 10 Lebensjahren bezahlt und ich möchte nicht, dass jemand anderes das heutzutage noch so lange aushalten muss, ohne in die richtigen Lösungen zu kommen.

Denn wir sind mehr als unsere Krankheit und jeder Mensch mit einer CED hat ein Anrecht auf Lebensqualität und eine optimale medizinische Versorgung.


Der Weg zum systemischen Coaching: Persönliche Geschichte als Fundament


Du spürst vielleicht meine Leidenschaft in diesem Thema. In diesem Jahr, jährt sich mein Darmriss zum sechsten Mal und ich bin wahnsinnig demütig und dankbar, welches Leben ich seit dem Überlebenskampf führen darf. Auf Instagram nehme ich Dich da auch immer mit.


Menschen mit Schmerzen, Gewichtsverlust oder in einer Schubspirale, sind oft nicht nur frustriert, sie verlieren auch oft die Geduld mit sich selbst und dem eigenen Körper.

Menschen aus meinem Coaching berichten oft davon, wie wichtig eigentlich Empathie und das Verständnis von jemandem ist, der nicht nur Coaching anbietet, sondern der auch diesen Weg selbst kennt.


Nehme ich meine persönliche Geschichte als Fundament meiner Arbeit, dann biete ich heute möglichst die Dienstleistung an, die ich selbst gerne gehabt hätte.

Mein Traum wäre gewesen, die Krankenhauszimmertüre geht auf und jemand kommt auf mich zu und sagt: Hallo Kai, ich verstehe, wie es Dir geht, ich habe das auch durchgemacht. Hier ist meine Hand, ich begleite Dich da jetzt durch.


Menschen, die zu mir in mein kostenloses Erstgespräch kommen, haben oft schon einen langen Weg hinter sich. Die sind oft an einem Punkt angelangt, wo sie sagen: „So kann es nicht weitergehen, es muss sich etwas verändern“.

Mit meinem Coachingangebot setze ich genau hier an und nutze als professioneller Begleiter diese Situation als Ausgangspunkt um Lösungsorientiert nach vorn zu gehen.


Systemisches Coaching in Aktion: Methoden und Erfolge


Das Wort Coaching ist aufgrund einer ganzen Branche leider oft nicht positiv behaftet und da arbeite ich immer auch ein Stück weit gegen an. Ich biete meinen Kundinnen und Kunden, ein Online-Coaching mit Verantwortung und genau das ist auch der Grund, warum ich immer im eins zu eins Gespräch arbeite. Hier steht der einzelne Mensch im Vordergrund mit seiner individuellen Geschichte und seinen gesundheitlichen Herausforderungen.

Und weil wir hier von einem Online-Coaching mit Verantwortung sprechen, sage ich auch an dieser Stelle ganz deutlich. Coaching bei CED ist immer zusätzlich zur medizinischen Versorgung zu sehen. Ein Mensch mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung benötigt als Erstes eine medizinische Versorgung.

Ein Coaching ersetzt weder die medizinische Versorgung noch eine therapeutische.

Systemisches Coaching für Menschen mit CED ist immer zusätzlich zu sehen.


Dabei geht der systemische Ansatz immer davon aus, dass die Lösung immer in der Person selbst liegt. Klingt das nicht schon wahnsinnig positiv? Die Lösung liegt in Dir.

Doch wie sollst Du alles im Blick halten, wenn Du Schmerzen hast? Wenn Deine Lebensqualität daran scheitert, dass Du 10–20 Mal am Tag auf die Toilette gehen musst?


Ein systemisches Coaching kann mit bestimmten Methoden ein Wegweiser sein. Oft bedarf es einen Blick von Außen auf die Situation, um Lösungsansätze überhaupt wahrzunehmen.

Eine sehr erfolgreiche Methode ist oft meine „Maps-Methode“, bei der man sich aus einer Situation heraus zoomt, um eine Ist-Situation vollständig zu erhalten. Im Anschluss zoomt man in mehreren Schritten in die jeweilige Situation hinein, bis man einerseits eine klare Reflexion seiner Situation hinter sich hat, aber auch gleichzeitig klare Handlungsschritte erhält. Denn diese Frage haben von CED betroffene Menschen sehr oft:

„Was ist mein nächster Schritt?“


Hier kannst Du an einem konkreten Beispiel mal genau lesen, wie Methoden im systemischen Coaching auf das Leben einwirken können.



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Erfahrungsberichte: Das Leben mit CED meistern


Wie Du unter dem letzten Link gesehen hast, kann professionelles Coaching mit Verantwortung wirklich Dein Leben positiv verändern. In einer schnelllebigen Zeit wie in unserer ist es jedoch unpopulär, wenn man anfügt, es geht nicht von heute auf morgen. Es braucht seine Zeit und es kommt auch immer auf die jeweilige Ausgangssituation an.


Was ich Dir aber mit auf dem Weg geben kann ist, dass es sich lohnt. Ich arbeite regelmäßig mit den Menschen daran, immer auf die lange Sicht zu schauen. Wir wollen nicht schnell in die Beschwerdefreiheit gelangen, um anschließend wieder zu funktionieren. Wir wollen langfristig beschwerdefrei sein und bleiben, um eine optimale Lebensqualität zu erreichen.

Spätestens jetzt wird deutlich, ohne Lebensstilveränderungen neben der medizinischen Versorgung wird das schwierig.


Ich habe eine Coachingkundin, die zu mir kam, als sie noch im Krankenhaus lag. Dort war sie mit einem starken Schub und sie wollte ein Erstgespräch mit mir, weil sie mich durch meinen Podcast kannte. Wir haben ein Jahr lang intensiv miteinander gearbeitet. Diese Frau hat ihr ganzes Leben umgekrempelt und sich neue Routinen angeeignet, die für sie und ihre Lebenssituation passen. An einem Tag schickte sie mir ein Foto von einem Jahreswandkalender. Sie hat angefangen, jeden einzelnen Tag, an dem sie beschwerdefrei war, grün zu markieren.

Ende 2023 hat sie mir einen komplett grün markierten Kalender als Foto geschickt.

Ich bekomme schon wieder Gänsehaut, wenn ich nur darüber nachdenke und ich fühle dabei immer großen Respekt vor dieser Leistung, die ich sehr nachvollziehen kann, weil ich diesen Weg selbst gegangen bin und er funktioniert. Nicht pauschal für jeden, aber Du findest Deinen individuellen Weg.


Dein Körper und Geist arbeiten miteinander im Umgang mit Entzündungen. Wenn Du jetzt noch gegen Deine Diagnose oder Krankheit ankämpfst, kämpfst Du da nicht auch immer gegen Dich und Deinen eigenen Körper, in dem Du schließlich auch steckst?

Ein Systemisches Coaching kann Dir von außen die richtigen Impulse geben, die Dich schneller in Deine Lösung bringen können.


Als ich damals von der Intensivstation verlegt wurde, hätte ich gerne die Erfahrung eines anderen gehabt. Heute biete ich sie anderen Menschen aus tiefster Überzeugung an.


Und weil ich eingefleischter Sozialarbeiter bin, halte ich das Case-Management immer im Blick.

Als Dein Coach kenne ich meinen Zuständigkeitsbereich ganz genau, darauf kannst Du Dich verlassen. Ich arbeite mit Prof. Dr. Peter Ambe und Patricia Christl zwei Spezialisten aus den Bereichen Viszeralchirurgie und Ernährung, zu dessen Expertise ich immer weitervermitteln kann.


Schlussfolgerung


Halten wir fest, „Coaching mit Verantwortung“, kann für Menschen mit Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn eine wirksame Hilfe, zusätzlich zur medizinischen Versorgung sein. Grundsätzlich möchte ich Dich immer motivieren darauf zu schauen, was Du selbst neben dieser medizinischen Versorgung Gutes für Dich tun kannst. Es geht darum, dass Du Deinen individuellen Weg in die möglichst hohe Lebensqualität trotz CED findest.

Ich durfte nun schon einige Menschen auf ihrem Weg in die Beschwerdefreiheit begleiten und weiß aus meiner eigenen Erfahrung ganz genau, es kann funktionieren.



Das ganze Gespräch mit Claudia Lehmkuhl von der „Digi & Health GmbH“ findest Du hier in diesem Video.


Die Schlüsselmomente des Videos sind:

 

💪 Persönliche Erfahrungen mit einer chronischen Entzündungskrankheit können Menschen dazu inspirieren, sich für andere einzusetzen und andere zu unterstützen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen.

 

💪 Obwohl Kai einen langen und schwierigen Weg mit seiner Krankheit hinter sich hat, ist er jetzt in Remission und nutzt seine persönlichen Erfahrungen, um anderen mit CED professionell zu helfen.

 

😮 Kais Erfahrung mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung führte zu einer plötzlichen und lebensverändernden Notoperation, die die Auswirkungen und die Unvorhersehbarkeit solcher Erkrankungen verdeutlicht.

 

💪 „Ich habe den ganzen Mist mitgemacht, das Leben ist nicht vorbei, ich kann Dir sagen, es funktioniert und es funktioniert zuverlässig.“

 

🗣️ Der Austausch von Ideen und Erfahrungen mit anderen Menschen, die von CED betroffen sind, kann dabei helfen, neue Strategien und Ansätze für den Umgang mit den Herausforderungen der Krankheit zu finden.

 

📅 Das Verfolgen von Fortschritten und das Feiern von kleinen Erfolgen, wie z.B. symptomfreie Tage, können ein wirksames Mittel sein, um die CED in den Griff zu bekommen und ein Gefühl der Kontrolle wiederzuerlangen.

 

🌱 „Das beste Feedback ist, wenn die Leute wieder aufblühen und sich Gedanken darüber machen, wie sie ihre Wochenenden verbringen werden, nachdem sie zwei Monate lang zu Hause festsaßen.“

*Transparenz: Für das Video - Interview gab es kein Entgelt.








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