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CED und Toilettenprobleme: Selbstfürsorge für ein angenehmeres Toilettenerlebnis


Kennst du das Gefühl, dass du etwas falsch machst, aber du kannst nicht genau feststellen, was es ist? Du fühlst dich unwohl, aber du bist dir nicht sicher, warum? Nun, das ist ein Gefühl, das viele Menschen haben, wenn es um ihren Toilettengang geht. Das klingt vielleicht überraschend, aber in Wirklichkeit ist es ein sehr ernstes Thema. Und vergiss bei diesem Text hier bitte nicht, dass in Deutschland das Thema Verdauung noch immer ein gut gepflegtes Tabuthema ist.



Lass uns anhand eines Beispiels die Problematik mal näher betrachten:

Ich bin Kind der 80er und 90er und damals glich eine Toilette einem Zeitungskiosk. Da lagen Comics von „Werner“, „Hägar der Schreckliche“ und „Marsupilami“ herum und sollten einem die Sitzung so lange und angenehm wie möglich gestalten. Wer kennt solche Toiletten noch? Hände hoch *lach*. Die damaligen Comics und Zeitungen wurden nun durch das Smartphone ersetzt.


Stell dir vor, du bist auf der Toilette. Du hast dein Smartphone dabei und du scrollst durch deine Social-Media-Feeds oder liest deine E-Mails. Du bist dort für eine Weile, länger als du zugeben möchtest. Das mag wie eine harmlose Gewohnheit erscheinen, aber es ist tatsächlich ein Hauptgrund für viele Probleme im Zusammenhang mit dem After, wie Hämorrhoiden und Analfissuren.


Jetzt fragst du dich vielleicht, wie das möglich ist. Die Antwort liegt in der Art und Weise, wie du den Toilettengang handhabst. Wenn du zu lange auf der Toilette sitzt und zu oft presst, verlierst du das Gefühl für den Stuhldrang. Du denkst, du bist noch nicht fertig, aber in Wirklichkeit bist du es. Eine normale Darmentleerung sollte nur drei bis fünf Minuten dauern. Das klingt für viele CED´ler wie ein schlechter Scherz, oder?


Aber das ist noch nicht alles. Oft gehen wir nicht auf die Toilette, wenn wir müssen. Stell dir vor, du fühlst den Drang, aber du bist in einem Meeting oder etwas ist gerade wichtiger.

Du ignorierst den Drang, und der Stuhl bleibt zu lange im Darm, was dazu führt, dass er hart und schwierig zu passieren ist. Und das kann zu ernsthaften Problemen führen.


Schließlich gibt es noch das Verhalten nach dem Toilettengang. Viele von uns neigen dazu, zu viel und zu hart mit Toilettenpapier zu wischen, was zu Reizungen und Infektionen führen kann. Die Afterregion ist unglaublich sensibel und kann leicht gereizt werden, besonders wenn sie feucht und warm ist. Dann entstehen rasch Fissuren, also kleine Risse, die wirklich schmerzhaft sind.


Also, was ist die Lösung? Wir müssen unsere Gewohnheiten hinterfragen und anpassen. Ich gebe dir mal hier die wichtigsten Verhaltensweisen mit, die ich in all den Jahren von Proktologen und anderen Ärzten in meiner Morbus Crohn Geschichte gelernt habe:


  1. Verbringe weniger Zeit auf der Toilette. Leg dein Smartphone beiseite und konzentriere dich auf das, was du tust.

  2. Gehe auf die Toilette, wenn du den Drang verspürst, nicht wann es dir passt.

  3. Verwende einen Toilettenhocker, um den Darm nicht abzuklemmen. Gerne kannst du hier den „Stuul“ mit 15 % Rabatt (Code: flockenhaus15) kaufen. Danke für die Kooperation.

  4. Sei sanft zu deinem After. Verwende nach dem Stuhlgang fließendes Wasser zur Reinigung und tupfe den Bereich danach sanft trocken. Eine „Happy Po“ kann dir dabei helfen, den Bereich so weit wie möglich zu schonen.

Die Vorteile dieser einfachen Änderungen sind enorm. Du wirst weniger Reizungen und Infektionen erleben und das Risiko von ernsthaften Problemen wie Hämorrhoiden und Analfissuren reduzieren. Außerdem wirst du dich insgesamt wohler und gesünder fühlen. Und natürlich ist dies hier kein Heilversprechen, aber das weißt du sicherlich auch so.


Ich selbst hatte früher zahlreiche Fissuren, mehrere Abszesse und eine Fistel. Ich musste mich lange mit dem Thema beschäftigen und ich muss sagen, eigentlich setze ich genau das hier um, was ich dir aufliste und es funktioniert bestens. Probiere es einfach mal aus.


Abschließend möchte ich dich ermutigen, diese Informationen mit anderen zu teilen. Viele Menschen sind sich der Bedeutung eines gesunden Toilettengangs nicht bewusst, und durch die Weitergabe dieser Informationen kannst du dazu beitragen, das Bewusstsein zu schärfen und die Gesundheit anderer zu verbessern. Gleichzeitig arbeiten wir damit gemeinsam daran, endlich das Tabu aufzulösen.


Also, worauf wartest du noch? Beginne noch heute mit der Verbesserung deiner Toilettengewohnheiten und genieße die positiven Veränderungen, die es mit sich bringt.


FAZIT:

Die Art und Weise, wie wir unsere Zeit auf der Toilette verbringen, hat einen enormen Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Durch das Hinterfragen und Anpassen unserer Gewohnheiten – indem wir weniger Zeit dort verbringen, auf den natürlichen Drang unseres Körpers hören und nach dem Stuhlgang sanft mit Wasser reinigen – können wir eine Vielzahl von Afterproblemen vermeiden.

Es ist nicht nur eine Frage der Gesundheit, sondern auch der Selbstfürsorge. Denn wenn wir uns um unsere Körper kümmern und uns die Zeit nehmen, um auf ihre Bedürfnisse zu hören und auf sie zu reagieren, verbessern wir nicht nur unsere physische Gesundheit, sondern auch unser allgemeines Wohlbefinden und unsere Lebensqualität.

Es ist an der Zeit, dass wir die Toilettenprobleme ernst nehmen und die notwendigen Schritte unternehmen, um ein angenehmeres und gesünderes Toilettenerlebnis zu schaffen. Jeder von uns hat es verdient, sich wohl und gesund zu fühlen, und das beginnt mit der Selbstfürsorge – auch auf der Toilette.


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